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Verhaeghe Vichte
  



Verhaeghe

Die Geschichte der kleinen Familienbrauerei Verhaeghe-Vichte in Südwestflandern geht zurück bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts. Und schon früh begann die kleine Brauerei, ihre Biere zu exportieren – denn als Export muss man den für damalige Verhältnisse weiten Weg bis Brüssel wohl bezeichnen, wo das Bier zahlreiche Liebhaber fand.

Der Erste Weltkrieg war ein einschneidendes Ereignis in der Familienhistorie, weil das Unternehmen sich weigerte, für die Besatzer zu brauen und daraufhin die gesamte Brauinstallation abgebaut wurde. Nach dem Wiederaufbau dauerte es einige Zeit, bis die Brauerei sich erholt hatte … bis der Zweite Weltkrieg ausbrach und man mangels ausreichender Mengen Gerste nur Tafelbiere brauen konnte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Siegeszug der Pilsbiere passte die Brauerei Verhaeghe-Vichte sich der neue Situation an, beschränkte ihre Aktivitäten aber auf das direkte Umland. Man widmete sich nun verstärkt der Qualitätsverbesserung der bestehenden Biere und neuen Kreationen – ”Vichtenaar“ und ”Echte Kriek“ –, die schon bald bei internationalen Wettbewerben erfolgreich sein sollten.

Der beste Beweis für die richtige Nase der Brauerei Verhaeghe-Vichte ist der Erfolg des rubinroten Spezialbiers "Duchesse de Bourgogne“, ein altflämisches Ale, nach traditioneller Methode gebraut und in Eichenfässern gereift.



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