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Sterkens
  



Sterkens

Das Brauen liegt der Familie Sterkens schon seit Generationen im Blut. Die ältesten Dokumente, die eine Brautätigkeit auf dem Hof Sterkens belegen, datieren aus dem Jahr 1731, doch wahrscheinlich liegen die Anfänge noch länger zurück.

Früher braute jeder Bauernhof sein eigenes Bier – zur Selbstversorgung. Während die meisten irgendwann das Brauen aufgaben, ging man bei Sterkens den umgekehrten Weg und braute für all die Höfe der Umgebung, die nicht mehr selbst ihren Gerstensaft herstellten.

Noch heute wird bei den Sterkens handwerklich gebraut, die Methode wurde nie verändert, nur das Material. Und das Wasser kommt heute aus einem 220 Meter tiefen Brunnen.

Die Brauerei startete mit zwei Bieren, von denen eines noch heute das Spitzenprodukt darstellt: Bokrijks Kruikenbier, ein bernsteinfarbenes Bier mit Nachgärung im Steinkrug, dem man nachsagt, schon mancher Bierkenner sei dem fantastischen Bouquet dieses perlenden Bieres verfallen. Zu den historischen Kuriositäten gehört das Rezept für das St.-Paul Klosterbier. Bis ins 18. Jahrhundert braute ein gleichnamiges Kloster in der Umgebung sein eigenes Bier, bis der Klosterabt aus unbekannten Gründen die Rezepte der Brauerei Sterkens übertrug. In diesen Klosterrezepten wurde ein Brauprozess beschrieben, der an die Gebets- und Litaneistunden des Hauses gebunden ist. Das Resultat ist auch heute noch ein vortreffliches Obergäriges



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