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Lefebvre
  



Lefebvre

Jules Lefèbvre gründete diese Brauerei im Jahr 1876 im Zentrum des Dorfes Quenast  im Tal der Senne zwischen Brüssel und Mons. 1919 installierte sein Sohn Auguste eine neue Brauerei in den aktuellen Gebäuden, nachdem hier Ende des Ersten Weltkrieges britische Soldaten auf die Unterzeichnung des Versailler Vertrages gewartet hatten. Es heißt, der Wind habe damals großen Einfluss auf die Geschmacksentwicklung des Bieres gehabt – ja nachdem wie stark er das Feuer unter dem Heizkessel anfachte. Nach und nach wurde die Brauerei modernisiert – so führte ein weiterer Spross der Familie, Gaston Lefèbvre, die Flaschenabfüllung ein.

Unter der Regie von Pierre Lefèbvre wurden nicht nur ein neuer Gärsaal und eine neue Abfüllanlage in Betrieb genommen, 1960 wurden auch die ersten stark alkoholhaltigen Biere eingeführt: das Saison 1900 und das »Bonne Espérance«.

Die Brauerei blieb weiterhin im Besitz der Familie Lefèbvre. Philippe war es, der 1975 die ersten Versuche mit Hefeweizenbieren startete, die sogleich auf große Zustimmung unter den Biertrinkern stießen.

Die Abtei Floreffe vertraute Philippe 1983 die Lizenz zum Brauen ihrer Spezialbiere an.

Und weil man in der Brauerei Lefèbvre schon immer vorausblickend gedacht hat, war es nicht weiter verwunderlich, dass 1995 ein Honigbier eingeführt wurde: das Barbar.

Der Brautradition fühlt sich dieses Familienunternehmen nun bereits seit fünf Generationen verpflichtet. Moderne Technologie sorgt dafür, dass heute 40% der Produktion ins Ausland exportiert wird.



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