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De Landtsheer
  



De Landtsheer

Die Brauerei de Landtsheer ist besser bekannt unter dem Namen ihrer Biere: Malheur, was übersetzt soviel heißt wie »Missgeschick«, aber keine Rückschlüsse auf die Qualität der Produktion zulässt.

 

Emmanuel De Landtsheer entstammt einer Brauerfamilie. Die Überreste der Brauerei des Ururgroßvaters sind noch sichtbar. Sein Großvater baute Gerste an, die er selbst malzte. Auch Hopfen wurde lange Zeit angebaut. Die Brauerei wurde kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges geschlossen, doch Hopfen wurde noch bis in die Siebzigerjahre angebaut. Als Emmanules Vater 1991 starb, machte der Sohn sich an die Verwirklichung seines Traums. Er schaute sich alte Fotos seiner Vorfahren an. Sein Großvater hatte immer gepredigt, man müsse Gerste und Malze mischen, ebenso den Hopfen, von dem man zwei Ernten untereinander mischen solle.

Emmanuel hat die Tradition seiner Vorfahren wieder aufgegriffen und richtete 1997 eine kleine, aber feine Brauerei im ostflandrischen Bruggenhout ein.

Das Malheur ist ein obergäriges mit Nachgärung in der Flasche und wird in verschiedenen Stärken gebraut unter Verwendung bester Zutaten: drei französische Gerstensorten, die in Belgien gemälzt werden, alles Pilsmalze, Saazer, Styrian und Hallertauer.



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